Bruchsteinmauern

Die letzten Vorbereitungen für die Schotteraktion. Das Bruchsteinmauerwerk im Haus muss ausgekratzt und verputzt werden.

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Ganz interessant: man sieht deutlich, dass das Fundament anders gemauert ist, als die Wand darüber. Es ist jetzt aber nicht so, dass sich dieser Sprung überall gleich durchzieht. Einige Wände, vor allem die Dickeren, sind bis in zwei Meter Höhe so gebaut. Es sieht so aus, als wäre der augenblickliche Bau auf den Grundmauern eines älteren Hauses gebaut, bei denen eben nicht nur die Grundmauern, sondern auch Teile der Umfassungsmauern stehengeblieben waren. Interessant auch, dass in diesen älteren Teilen Wurzeln zwischen den Mauersteinen sind, die eigentlich nirgendwo hinführen – sie sind also keine Wurzeln, die von außerhalb in die Mauern hineingewachsen sind.  Es ist also denkbar, dass es sich hier um Mauern handelt, die von vor dem 30-jährigen Krieg stammen,  Im 30-jährigen Krieg wurde das „Landl“ völlig verwüstet und war menschenleer, bevor es dann neu besiedelt wurde.  Anscheinend wurde damals die überwucherte Ruine neu aufgebaut.