Von Löchern in Wänden…

Da klopft man so vor sich hin und dann stößt man auf Ziegel, wo eigentlich Natursteine sein sollten und kratzt und klopft ein bisschen und auf einmal hat man den Durchblick….

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Auf der anderen Seite war mal der Kamin, den wir weggerissen haben. Die hatten dahinter ein Loch komplett durch die Wand geschlagen. Ursprünglich dachte ich ja mal, das wird ein seltsames Versteck gewesen sein – Nö. Das war Anfang des Jahrhunderts einfach das Loch für das Ofenrohr, damit auch der Raum, der an diesem Punkt mal war, beheizt werden konnte. Als dann in den 50ern aus dem Raum ein Stück Flur wurde, hat man das Loch simpel zugemauert und bei der Gelegenheit übersehen, dass da noch ein Beutel mit Messingknöpfen lag…. War ja dunkel – wer denkt denn auch an sowas…. Also kein Herrgottswinkel oder dergleichen. Sehr profan die ganze Sache….

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So sieht das Eck jetzt aus. Eigentlich ging die Wand mal weiter, aber diese Wand wurde eben in den 50ern rausgerissen und die Treppe eingebaut – vorher ging nur eine Hühnerleiter in den ersten Stock…

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Auch an den anderen Wänden habe ich angefangen, den Putz runterzunehmen. Mit irgendwas muss man ja den Schuttcontainer füllen. Vorteil: der Flur wird locker zehn Zentimeter breiter….

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Hat mich dann natürlich interessiert, ob das Gewölbe im Flur original ist – und tatsächlich: diese hellbraune Farbe ist das Original. Auch hier ist in den 50ern drübergeputzt worden – und zwar nur an der Seite.  der Putz an der Unterseite des Gewölbebogens wurde abgeschlagen.  Da Gewölbe selber hat noch den Originalputz – und einen Zentimeter Farbe, meistens in himmelblau…. Da das Zeug nicht hält, ist das abkratzen kein großes Ding. Auch hier: die Kabel der Elektroinstallation ziehen sich überall durch – und müssen raus. Die sind auch recht großzügig eingegipst worden.