Der erste Tisch…

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Das Äußere des Hauses hat sich immer noch nicht besonders geändert – nur halt, dass nun die neue Tür drin ist und endlich auch die eine zerschossene Scheibe ausgetauscht wurde.  Dafür ist innen einiges passiert:

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Der Flur ist nicht nur fertig gefliest – jetzt ist auch die Verfugerei fertig – bei rauhen Solnhofener Platten eine Quäler- und Putzerei.

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Das Bad ist jetzt fertig, inklusive Duschabtrennung und Spiegel. Handtuchhalter fehlt noch, aber da habe ich noch nichts gefunden, was mich wirklich anmacht.

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Und hier ist mein Renovierungstisch, von dem ich seit drei Jahren geträumt habe. Heute habe ich ihn fertiggebaut. Renovierungstisch deshalb, weil er aus Überbleibseln der Renovierungen von 1807, 1954, 1988 und 2016 gebaut wurde. Die Tischplatte sind alte Bodendielen von 1807, der Querbalken unten ist ein alter Balken, auf den 1954 die Bodenbretter in der früheren Küche genagelt wurden (er ist also fast wieder am alten Platz, nur ein paar Zentimeter höher) und die senkrechten Tischbeine sind aus einer alten Gerüstbohle von 1988 gebaut. Die Keile zur Verspannung der Beine sind aus Buchenresten der Küchenwandverkleidung. Und auch wenn der Tisch hier recht winzig aussieht – er ist 2,50 auf 1,06. Passt also schon was drauf…

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Und hier ein bisschen Detail der Platte. Dass die eine Bohle so angefressen war, haben wir leider erst gesehen, als wir die Platte geschliffen haben – so what. Ersatz gibt’s nicht.  Die restlichen Fußbodendielen  konnte man nur noch zusammenkehren. Wenn’s wen stört, kann er ja eine Dose Gießharz mitbringen…. 😉

Größtes Problem: Ich habe zwar genügend Stühle für eineinhalb Fußballmannschaften. Aber die passen alle vom Style her nicht…..

5 Gedanken zu „Der erste Tisch…

  1. …bin mal gespannt welche Wahl du triffst für die Lampen im Gang bei der Holztreppe, ansonsten ein Sahnestück in Sachen Umbau, alleine der Tisch ist eine Augenweide…die Bodenplatten sind recht funky, wie ist es mit dem Reinigen, oder kommen da noch Fugen?
    Egal, einfach eine Wohlfühlhaus mit Charakter…

    HG Karl

    1. Die Wandlampen werden extrem dezent und unauffällig. Eigentlich nur, weil ich irgendwas brauche um die Kabel, die aus der Wand kommen, zu verdecken. Leider kommen sie erst am Donnerstag. Online gibt’s die nicht, sondern nur in Hamburg – glücklicherweise habe ich da gerade Verbindungen hin….
      Die Bodenplatten sind eigentlich gut zu reinigen – das Einzige, was blöde Flecken macht, ist Öl, aber diese Flecken verschwinden mit der Zeit von alleine. So zwei, drei Wochen, dann ist der Fleck weg. Ach ja. Und Silikon. Das klebt auf der rauen Oberfläche wie Teufel….

        1. Jo, kenne ich. Wir haben dort vor 20 Jahren mal eine Teekanne „Neverdrop“ bestellt. Die Kanne hat tatsächlich nicht getropft – aber man konnte den Tee auch nicht unfallfrei aus der Kanne raus in die Tasse praktizieren. Wir sind dann zum lokalen Töpfer gegangen und haben dort eine Kanne erstanden, die heute noch täglich in Betrieb ist.
          Wegen der Elektroinstallation habe ich gekuckt, weil ich immer noch auf der Suche bin – irgendwann will ich die ganzen unterschiedlichen Schalterserien vereinheitlichen. Aber Manufaktum hat halt auch nur Insellösungen. Eine einzige AP-Steckdose – das hilft nichts. Ich bräuchte eine komplette Schalterserie mit UP- und AP-Gehäusen. Bakelit UP-Schalter – habe ich noch nie Original gesehen. Die waren alle Aufputz. Elektro ist sowieso ein fettes Problem. Original wären so Pappdeckel/Blech-Rohre. Die gibt’s jetzt als Aluminium oder Edelstahlrohre für solche Denkmalschutzrenovierungen. Aber sobald Du ein Kabel nachziehen musst, hast Du Pech gehabt. Und nachdem ich jetzt einige Häuser mit prähistorischer Elektroinstallation unter dem Meissel hatte – ich will da nicht hin zurück. Also: Plaste-Kabelkanäle. Das ist wenigstens ehrlich…

  2. ich nehme mal ein Bild von der Tischplatte mit und frage meinen Tischbauer ob er eine gute Idee hat. Kann schon heftig werden, wenn mal 20 Leute am Tisch sitzen.

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