Kellergeschichte

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So sieht es aus, wenn man den Estrich von der Bodenplatte runtermacht.

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Andere Seite – Klar.  Schubkarren geht nicht, also 7 Kubikmeter Schutt in Eimern raustragen.  Am Fenster sieht man noch das Baustahlgewebe, mit dem die Fensterlaibung  gebaut war.

Und so sieht’s aus, wenn der Mist draußen ist:

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Und hie die andere Seite:

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Der große dunkle Fleck ist ein Zeichen dafür, dass mir das Herz in die Hose ist. Durch die Treppenstufen, die es hier nicht mehr gibt, lief nämlich ein Heizungsrohr, das zum nicht mehr existenten Heizkörper ging. Ich war mir absolut sicher, dass das Rohr blind war, also die große Astschere angesetzt und abgezwickt. Und schon kam das Wasser geschossen. Finger ins Loch und fieberhaft überlegt, was man nun tun kann. Allein auf der Baustelle und keine Ahnung, wo der Absperrhahn für diese Leitung ist – da ja die Leitung eigentlich tot sein sollte….  Vor der Heizungsleitung verhungern war keine Option. Also irgendwann losgelassen, zur Heizung gesprintet und alles abgedreht, was nach Hahn aussah. Siehe da, es tröpfelte nur noch. Also nach und nach alle Hähne wieder aufgedreht und festgestellt: was da gekommen ist, war nur das Restwasser in der Leitung. …..

Noch ein bisschen Baugeschichte: Der Keller stammt aus dem 17. Jahrhundert und hatte ursprünglich am jetzt zugemauerten Ende den Eingang.  (sieht man noch im Putz) Nach dem Brand etwa 1806 wurde dieser Zugang  zugemauert und ein Durchgang durch die Giebelmauer des Haupthauses geschaffen und mit Balken abgestützt.  Das hielt bis etwa 1986, da fiel ein Teil der Seitenwand des Haupthauses ein und wurde neu hochgemauert. In dem Zug wurden die völlig vermorschten Balken des Durchgangs ersetzt und mit Kalksandsteinen ausgemauert. Das alte Bruchsteingewölbe war ursprünglich mit Lehm verputzt und wurde 1807 mit Kalkputz frisch gemacht. Die Reste dieses Putzes sind vor allem an den Seiten noch sichtbar.

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Und nachdem wir jetzt genug Kellergeschichten hatten, noch ein bisschen Sonnenuntergang im Vorgarten….

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.. und Tanja im Flur.  Neues Leben in den Ruinen…..

 

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