Tabula rasa

Es hat jetzt doch länger gedauert, als gedacht. Kommt vor. Zum Beispiel dieser Sturz über der großen Öffnung. Das ist ein mit fünf soliden Armiereisen stabilisierter Betonklotz. Hat einen ziemlichen Rumms getan, als der runterkam – aber dem Betonklotz ist nichts passiert. Selbst mit dem Abbruchhammer steht man dann eine Stunde dran, um das Teil in Containergerechte Stücke zu zerlegen.

Ach ja, wer sich wundert, warum ich mir das antue und den Schuppen abreiße:

Das hier ist keine moderne Kunst, sondern einer der Deckenbalken. Sahen nicht alle so aus, aber halt doch ein paar zu viel.

Und hier waren dann beide Türstürze entfernt und zerkleinert

Die Wand links habe ich übrigens nur mit einem Stemmeisen eingeworfen. Stabil geht anders. In den Höhlungen der Steine waren Spinnennetze mit richtig großen Spinnen drin – und jede Menge Hundertfüßer – und Ameisennester. Spricht nicht wirklich dafür, dass die Mauer noch sehr stabil war.

Und weg. Freie Sicht zum Schuppen.

Hier sieht man noch die Balkenlöcher, in denen die Dackenbalken gelagert waren. Müssen noch abgedichtet und zugeputzt werden – und zwar so, dass sich da nicht wieder Ungeziefer drin einnistet.  Für den weißen Verputz habe ich noch keine Lösung. Der geht nämlich vom alten Plastik-Verputz nicht mehr vernünftig ab. Zwei Alternativen: Lassen und streichen – und warten bis er von selber abfällt – oder mitsamt dem Plasteputz runtermachen.  Ich bin noch unschlüssig….

Na, bis dahin lasse ich mir noch eine Lösung für meine Gartentür einfallen….

Ein Gedanke zu „Tabula rasa

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