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Er sprudelt..

Und jetzt sprudelt er schon.

Im Augenblick scheint das Auffangbecken etwas zu klein zu sein – das Pflaster außenrum kriegt einiges ab. Aber vielleicht kriegen sie das noch gebacken – oder es gehört so. Für LiveComposite oder LiveTime ist das auf jeden Fall klasse. (Nie gehört? Ich mache da Kurse, da wird einem so was gezeigt…. 😉 )

 

Am Brunnen vor der Türe…

Seit drei Tagen stehr vor meinem Studio ein Brunnen:

Das Werk stammt von Michael Königer, einem Rocksdorfer Bildhauer – und es ist ganz offensichtlich im öffentlichen Raum aufgestellt um dort auch zu bleiben. Zumindest ist es ziemlich stabil einbetoniert. Die beiden Männer haben zwar noch den einen oder anderen Zweifel, ob das mit der Fontäne auch so funktioniert, wie gedacht, aber  ich denke, das kriegen die noch hin.

Für mich und meine Fotokurse ist das natürlich ein Jackpot. Privat-Springbrunnen vor der Haustür. Mal sehen, was uns alles dazu einfällt. Hintergrundsystem mit schwarzem Molton habe ich ja… 😉

 

Und noch ein Fenster…

… aus dem alten Bauernhaus hat wieder eine Verwendung gefunden:

Links die alte Haustür, in der Mitte eines der alten Fenster – allerdings weiß ich nicht, wo das Fenster mal war. Es hat einen Griff aus den 50ern, dürfte also neueren Datums sein.  Hier ist es in der Trennung zwischen Studio und Mischraum eingebaut. Das attraktive Streifenmuster der Wand stammt übrigens von meiner Recycling-Technik. Deckenbretter aus Schweinestall und Restbretter aus der Küche gemischt. Wird später weiß gestrichen, da fällt das dann kaum noch auf.

Die Tür rechts hinten ist übrigens Original, allerdings führt sie nur unter die Treppe – zum Sicherungskasten.

Vom verhaspeln…

Das ist eine Haspel. (Und das dahinter der Hocker, auf dem ich Klavier gelernt habe…) Eine Haspel dient dazu, Leinen oder Wolle, die frisch gesponnen ist, „aufzuhaspeln“. Die Haspel wird schnell gedreht und der frisch gesponnene Faden auf die Haspel gespannt. Wenn man damit fertig ist, klappt man die Arme zusammen und kann dann den Strang abnehmen. Der Trick dabei ist, dass man, so man die Umdrehungen mitgezählt hat, genau weiß, wie lange der Strang ist. Kommt man dabei durcheinander, so hat man sich „verhaspelt“.  Wer denkt, das wäre easy – soll das mal probieren.

Diese Haspel habe ich von Nachbars geschenkt bekommen, mittlerweile wird nun meine Sammlung zur Leinenproduktion  größer- Flachsbreche, Flachskamm und Haspel habe ich schon, mir fehlt nur noch das Spinnrad, die Flachsröste und der Bauernwebstuhl. Frühers hatte anscheinend jeder Bauernhof in der Gegend seine eigene Leinenproduktion.

Und natürlich gibt’s noch ein bisschen was von der Baustelle: Die alte Haustür habe ich nun wiederbelebt. Sie hängt jetzt im Durchgang zum Tonstudio. Die Angeln sind zwar neu, aber ansonsten ist die Tür Original. Und zwar samt dem von innen verrotteten Wetterschenkel. Da sie ja jetzt indoor hängt, muss sie ja nichts mehr aushalten.

Frühling – und der Schweinestall

Frühling in Rocksdorf…….. und ein paar Tage später:

 

OK, der Schnee auf der Piste hat nicht ausgereicht – und gegen Mittag war er auch schon wieder weg. Aber immerhin….

Da setz ich mich lieber auf die Tenne – der Schrank hinten im Eck ist ein Erbstück, das gut 60 Jahre lang in einem Haus in der Nürnberger Gartenstadt stand und nun in der Vitrine Bücher enthält, die auch damals schon drinstanden – und in den Seitenfächern ist jetzt die Bettwäsche drin. Krug und Waschschüssel sind Original Rocksdorf, vermutlich 19. Jhd.

Nebenbei bin ich noch dabei, die Decke im Schweinestall runterzureissen:

Das ist die alte Decke, nachdem die Teerpappe und der Verputz und ein halber Kilometer Draht runtergemacht sind – noch mit kiloweise Nägeln versehen. Und so sieht es aus, nachdem Nägel und Pappe abgefuzelt sind.

Das Holz ist das Gleiche, nur eben drei Zentimeter höhergelegt und mit weniger Blech. Recycling nennt man sowas. Natürlich sind alle vergammelten und angefressenen Stücke in den Korb für’s Feuerholz gewandert und oben drüber ist jetzt eine Hanfdämmung mit Brandschutzimprägnierung.  Mittlerweile ist auch fast die ganze Decke fertig, bis Ende Mai soll das Studio dann stehen.

 

Bionda S. in Rocksdorf.

Zweimal war Bionda jetzt in Rocksdorf, einmal für ein Projekt mit Helge und einmal um mit mir die Bilder für mein nächstes Buch zu machen. Zwischendrin waren noch ein paar Kurse und Anfang Februar waren vier Jungs und ein Mädel aus Stralsund da um bei mir in der Küche einen „Bullet Time Shot“ zu machen, auch unter „Matrix-Effekt“ bekannt. Da sah es dann so aus:

25 Kameras mit Stativen im Halbkreis aufstellen, mit Laser nivellieren und dann genau ausrichten – das ist nicht ohne. Kein Wunder, dass andere das mit Spezialschienen machen.

Es wird richtig kalt…

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Minus 7 Gad hatte es heute morgen nach einer sternklaren Nacht. (Originalzitat Oliver: Hier sieht man mit bloßem Auge die Milchstraße…….)

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Für richtig schweren Raureif war es zu kalt, aber so ein bisschen eingefrostet ist das schon….

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Glücklicherweise funktioniert das mit der Heizung. Und nach dem Brötchen holen und Fotos machen gibt’s als Belohnung:

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Vorweihnachtszeit

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Moni hat mir einen halben Stamm mit Tannengrün dekoriert und mit Kerze drauf mitgebracht. Da kann ich natürlich mit meinen zwei verhungerten Kerzen auf dem Kerzenleuchter nicht mithalten:

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Aber ich freue mich schon auf die nächsten Kurse. Abendessen bei Kerzenlicht kommt einfach ganz anders.  Sonnenuntergang ist dann schon längst vorbei, so dass man dann gemütlich in die LowLight-Fotografie einsteigen kann….. Nur die Plätzchen fehlen da noch….

Baustelle – diesmal richtig

Nachdem ja das Feuerwehrhaus weggerissen wurde, hat es jetzt meine Einfahrt erwischt.

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Die Dorferneuerung hat zugeschlagen:

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Derzeit gibt’s also keinen fahrbaren Weg auf das Grundstück und allen nächtlichen Besuchern sei geraten, strikt auf dem Fußweg zu bleiben, sonst lauern da Fallstricke und Löcher.

Zwischenzeitlich habe ich mich auch mit einigen Rocksdorfer Bewohnern angefreundet, unter anderem mit dieser Elster:

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Die hat mich auch mit 17mm fotografieren lassen. Erstmal nachmachen…

Drinnen hängen jetzt auch die Vorhänge, die Heizung funktioniert und so ganz langsam geht’s ans Aufräumen der Baustelle und der Werkstatt. Aber ab und zu kommt man trotzdem noch zum Fotografieren:

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„Geisterstunde“…. mit Samanta…