Archiv für den Monat: März 2014

Schweinereien

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Nachdem im Schweinestall ja nun die Bodenplatte drin ist, sind die Wände an der Reihe. Alten Putz abschlagen. Eigentlich dachte ich, die Überraschungen sind vorbei – denkste. Hier kommen tiefe Löcher in der Wand zum Vorschein. Die haben seinerzeit die Schweine in die Wand getreten – und die früheren Besitzer haben einfach drübergeputzt. Die Schweinerei blieb drunter. Kein Wunder, dass es in diesem Eck gerne etwas streng gemüffelt hat.

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Ansonsten treibt die Rose langsam aus. Es wird Frühling.

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Und die tiefe Sonne inspiriert zu allerlei Spielereien.

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Und das hier ist der heutige Sonnenuntergang hinterm Möninger Berg….

 

 

 

 

Zwischenwand fertig.

Langsam hört es auf mit dem „Rausreissen“. Immer mehr wird sowas ähnliches wie fertig.

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Hier die fast fertige Wand zum Umkleidezimmer. Wie man sieht, hat das alte Fenster sogar noch die Originalen Fensterläden.

Und so sieht das aus, wenn die offen sind.

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Und jetzt noch Fenster putzen und einen Vorhang aufhängen…. Perfekt.

und scho sind sie wieder weg…

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So sieht das aus, wenn ein paar Tonnen Pellets wieder abgesaugt werden. Nachdem die zu lang sind und deshalb gelegentlich für Verstopfung sorgen, hat die der Lieferant wieder abgeholt. Nu werden die aber nicht etwa kleingemacht und dann wieder ausgeliefert – nö, die werden „entsorgt“ – und zwar in der Hackschnitzelanlage des nächsten Bauern……

Der Boden ist drin…

Heute sind endlich die beiden Bodenplatten gegossen worden.

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Unter die Bodenplatte, auf den Schotter,  kam ein spezielles Vlies, so eine Art Klimamembran, die Wasser durchlässt, aber sonst nichts. Dadurch staut sich unter der Betonplatte nichts.

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Der Betonmischer – da wollte ich schon als Kind mal eine bestellen – und jetzt ist das relativ unspektakulär.

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Einziges Problem: der Beton enthält „Stahlfasern“, weil man sich dann das Armierungsgitter sparen kann – zumindest bei so einer Platte wie sie hier gebaut wird. Diese „Stahlfasern“ sind sowas ähnliches wie Büroklammern, nur eben knapp zehn Zentimter lang und am Ende etwas gebogen. Wenn man sich so eine Stahlfaser in den Reifen vom Schubkarren fährt, hat man einen Platten…

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Und direkt daneben die weißen Krokusse…

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Und so sieht der Läbberi im Flur aus.

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Und so, nachdem die Jungs mit dem Glattstrich angefangen haben.  Es wird…

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und nachdem ich meine Finger von der Bodenplatte gelassen habe, habe ich im Studio weitergebaut. Das hier ist die Wand zum zukünftigen Umkleideraum. Das komische Ding in Bildmitte, hinter der Leiter, ist ein Originalfenster aus dem alten Bauernhaus, das ich, wie es ist, hier einbaue.  Das stand jetzt gut 30 Jahre im Schuppen – und jetzt wird es wiederverwendet.

40 Tonnen Schotter

Zwei Lieferungen a 20 Tonnen Schotter haben wir heute bekommen:

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Das hier sind die ersten 20 Tonnen.

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Mark hat gut lachen, der darf Bagger spielen, während unsereiner den Schotter in die Räume karrt.

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Armin in der Wohnküche beim Schotter nivellieren. Langsam wird es – wir können alle den Erdboden im Flur nicht mehr sehen. Innerhalb von 5 Stunden waren die 40 Tonnen untergebracht.  Zwei Tonnen haben wir noch für eine Drainage aufgehoben….

Bruchsteinmauern

Die letzten Vorbereitungen für die Schotteraktion. Das Bruchsteinmauerwerk im Haus muss ausgekratzt und verputzt werden.

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Ganz interessant: man sieht deutlich, dass das Fundament anders gemauert ist, als die Wand darüber. Es ist jetzt aber nicht so, dass sich dieser Sprung überall gleich durchzieht. Einige Wände, vor allem die Dickeren, sind bis in zwei Meter Höhe so gebaut. Es sieht so aus, als wäre der augenblickliche Bau auf den Grundmauern eines älteren Hauses gebaut, bei denen eben nicht nur die Grundmauern, sondern auch Teile der Umfassungsmauern stehengeblieben waren. Interessant auch, dass in diesen älteren Teilen Wurzeln zwischen den Mauersteinen sind, die eigentlich nirgendwo hinführen – sie sind also keine Wurzeln, die von außerhalb in die Mauern hineingewachsen sind.  Es ist also denkbar, dass es sich hier um Mauern handelt, die von vor dem 30-jährigen Krieg stammen,  Im 30-jährigen Krieg wurde das „Landl“ völlig verwüstet und war menschenleer, bevor es dann neu besiedelt wurde.  Anscheinend wurde damals die überwucherte Ruine neu aufgebaut.