Archiv für den Monat: Oktober 2015

Bad und Löcher

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Armatur der Dusche hängt schon, jetzt geht’s drum, die Wand hochzumauern, die dann gefliest werden soll. Versenken war keine Option – die Mauer dahinter ist zu dünn.

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Der Flur – das mit dem Staub hat schon was….

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So nach und nach werden alle Löcher dichtgemacht. Der Lehm hat den großen Vorteil, da macht man irgendwann, wenn man fertig ist, einen Schwamm nass und glättet. Fertig.

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Und hier war mal ein Mauerdurchbruch mit Ofenrohr zum Kamin. Und man kann auch nicht mehr ins nächste Stockwerk durchkucken.

Löcher zumauern

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Überall sind Löcher zuzumauern. Die Verputzer haben ja nur die Wände verputzt, die es schon gab, die ganzen Löcher sind jetzt erstmal in Futzelarbeit zuzumauern. Das dauert alles, weil man da nicht einfach hochmauern kann, sondern zwischendrin immer warten muss, bis der Lehm trocken ist, weil sonst das Gewicht der Steine obendrauf den Lehm auseinanderdrückt. So eine Spanne hoch pro Tag – mehr geht eigentlich kaum. Also braucht man drei bis vier Tage um so ein Loch wie hier links oben zuzumauern. Mit Zementputz und Ziegelsteinen geht’s natürlich schneller. Das haben die Vorbesitzer zur Genüge demonstriert….  Der helle Bereich ist übrigens das „Fenster zur Vergangenheit“. Hier ist der Aufbau so stabil, dass ich ihn wahrscheinlich lassen kann. Sprich. Hier sind alle Sünden der Vergangenheit erhalten. Wenn also mal jemand in 100 Jahren kucken will, welchen Unfug man Anfang des 20. Jahrhunderts so an die Wand gestrichen hat – zur gefälligen Bedienung. Moderner Denkmalschutz. Erhalten vor restaurieren….