Es wird richtig kalt…

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Minus 7 Gad hatte es heute morgen nach einer sternklaren Nacht. (Originalzitat Oliver: Hier sieht man mit bloßem Auge die Milchstraße…….)

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Für richtig schweren Raureif war es zu kalt, aber so ein bisschen eingefrostet ist das schon….

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Glücklicherweise funktioniert das mit der Heizung. Und nach dem Brötchen holen und Fotos machen gibt’s als Belohnung:

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Vorweihnachtszeit

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Moni hat mir einen halben Stamm mit Tannengrün dekoriert und mit Kerze drauf mitgebracht. Da kann ich natürlich mit meinen zwei verhungerten Kerzen auf dem Kerzenleuchter nicht mithalten:

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Aber ich freue mich schon auf die nächsten Kurse. Abendessen bei Kerzenlicht kommt einfach ganz anders.  Sonnenuntergang ist dann schon längst vorbei, so dass man dann gemütlich in die LowLight-Fotografie einsteigen kann….. Nur die Plätzchen fehlen da noch….

Baustelle – diesmal richtig

Nachdem ja das Feuerwehrhaus weggerissen wurde, hat es jetzt meine Einfahrt erwischt.

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Die Dorferneuerung hat zugeschlagen:

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Derzeit gibt’s also keinen fahrbaren Weg auf das Grundstück und allen nächtlichen Besuchern sei geraten, strikt auf dem Fußweg zu bleiben, sonst lauern da Fallstricke und Löcher.

Zwischenzeitlich habe ich mich auch mit einigen Rocksdorfer Bewohnern angefreundet, unter anderem mit dieser Elster:

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Die hat mich auch mit 17mm fotografieren lassen. Erstmal nachmachen…

Drinnen hängen jetzt auch die Vorhänge, die Heizung funktioniert und so ganz langsam geht’s ans Aufräumen der Baustelle und der Werkstatt. Aber ab und zu kommt man trotzdem noch zum Fotografieren:

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„Geisterstunde“…. mit Samanta…

Es kommt Leben in die Bude

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Auch wenn es ab und zu an der Heizung immer noch klemmt – der Kühlschrank und die Küche sind voll funktionsfähig. Und nun ist schon der dritte Fotografentrupp durchgeschleust. Die Bude und alle Betten stehen noch. Nur ein paar Vorhänge fehlen noch, damit ich das „endgültige“ Hausprospekt machen kann.

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Das Studio hat knapp zwei Dutzend Ballettmädels ausgehalten – die natürlich deutlich luxuriösere Tutus haben, als bei mir in der Umkleide hängt.

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Und das auch noch in verschiedenen Farben….

Das Wetter wird herbstlich und man fährt nun zuerst zum Sonnenuntergang und dann zum Abendessen. Hat auch was… Gelegentlich regnet es auch. Kommt vor.

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Das hier ist von Martin, der schon zum zweitenmal in Rocksdorf übernachtet hat.  Spektakulär sind derzeit die Sonnenaufgänge.  Die Sulzbürg kommt mit dem Bodennebel schon extrem…

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Und im Garten wachsen die Pilze, natürlich auch an den alten Baumstämmen, aber auch in dem, was man fast Wald nennen kann:

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Die Frage ist nur: Was ist das?

Der erste Kurs ist vorbei.

Schade.

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Gedeckt für das erste Abendessen. Das Haus war mit sieben Personen voll besetzt (mehr Betten gibt’s noch nicht,) und es wurde vier  Tage lang durchfotografiert.  Ob in der näheren Umgebung:

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oder im Keller:

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Den habe ich extra für den Kurs noch nicht gestrichen. Oder im Flur:

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Und natürlich auch im Studio:

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Es war so ziemlich kein Eck sicher. Natürlich hat noch nicht alles 100% hingehauen. So ist am Samstag Abend die Heizung ausgefallen und am Morgen war dann das heiße Wasser alle. Duschen nur noch sehr lau.  Die Vorhänge waren auch noch nicht in allen Zimmern aufgehängt. Aber das sind nur noch Kleinigkeiten.  Die letzten Tage sind im Studio noch die Fußleisten drangekommen, das Kaminzimmer ist jetzt auch mit Stühlen und Tischen ausgestattet und seit heute ist sogar die originale Tischdecke für den 50er-Jahre Tisch endlich gewaschen.

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Hier sind die Fußleisten noch nicht dran – und die Uhr ist heute in die Wohnküche gewandert. Da steht sie stabiler und wenn nächste Woche die Ballettratten zum Knipsen kommen, dann wackelt da nix mehr. Und ja, Schwerkraft ist relativ, vor allem wenn Florian bügeln will.

Und wir haben am Wochenende festgestellt, dass die Aussichtsplattform im zweiten Stock ein ideales Trauzimmer ist.

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Wer mehr erfahren will, kann ja mal auf pen-and-tell nachkucken…

Brunch und Doppelbetten.

Langsam ist die Bude so weit, dass man auch mal ein kleines Festchen drin feiern kann. Zum Beispiel brunchen mit Freunden:

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Mit leckeren Dingen, zum Beispiel roter Grütze:

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Und mittlerweile stehen auch alle Betten:

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Das ist das „Kaminzimmer“. Die Deckenlampe wird morgen noch umgehängt, ging nur drum, ob die Elektroinstallation, an der ich eineinhalb Tage getüftelt habe, auch korrekt funktioniert. Immerhin. Sie tut. Und der Kamin funktioniert jetzt auch.

Und die Abendsonne schafft es durch die Terassentür und wirft farbige Muster auf den Ofen:

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Noch vier Tage, dann fängt der Erste Kurs an…..

Weg ist der Balkon….dong….

Als akustischer Hintergrund für den folgenden Beitrag empfehle ich:

Die letzten Stunden des Feuerwehrhauses:

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Hier noch ein Detail, nämlich der St. Florian:

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Und hier von drinnen nach draußen:

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Und dann kam der Bagger…

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Und dann ging’s ganz schnell:

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Großer Vorteil: Vom Studiofenster habe ich ab sofort freien Blick zur Sulzbürg.

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Dem St. Florian wird der Kopf abgerissen…

Und wech…

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Wer also in Zukunft das Haus sucht – die Beschreibung „direkt am Feuerwehrhaus“ trifft nicht mehr zu….

Kellergeschichte

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So sieht es aus, wenn man den Estrich von der Bodenplatte runtermacht.

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Andere Seite – Klar.  Schubkarren geht nicht, also 7 Kubikmeter Schutt in Eimern raustragen.  Am Fenster sieht man noch das Baustahlgewebe, mit dem die Fensterlaibung  gebaut war.

Und so sieht’s aus, wenn der Mist draußen ist:

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Und hie die andere Seite:

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Der große dunkle Fleck ist ein Zeichen dafür, dass mir das Herz in die Hose ist. Durch die Treppenstufen, die es hier nicht mehr gibt, lief nämlich ein Heizungsrohr, das zum nicht mehr existenten Heizkörper ging. Ich war mir absolut sicher, dass das Rohr blind war, also die große Astschere angesetzt und abgezwickt. Und schon kam das Wasser geschossen. Finger ins Loch und fieberhaft überlegt, was man nun tun kann. Allein auf der Baustelle und keine Ahnung, wo der Absperrhahn für diese Leitung ist – da ja die Leitung eigentlich tot sein sollte….  Vor der Heizungsleitung verhungern war keine Option. Also irgendwann losgelassen, zur Heizung gesprintet und alles abgedreht, was nach Hahn aussah. Siehe da, es tröpfelte nur noch. Also nach und nach alle Hähne wieder aufgedreht und festgestellt: was da gekommen ist, war nur das Restwasser in der Leitung. …..

Noch ein bisschen Baugeschichte: Der Keller stammt aus dem 17. Jahrhundert und hatte ursprünglich am jetzt zugemauerten Ende den Eingang.  (sieht man noch im Putz) Nach dem Brand etwa 1806 wurde dieser Zugang  zugemauert und ein Durchgang durch die Giebelmauer des Haupthauses geschaffen und mit Balken abgestützt.  Das hielt bis etwa 1986, da fiel ein Teil der Seitenwand des Haupthauses ein und wurde neu hochgemauert. In dem Zug wurden die völlig vermorschten Balken des Durchgangs ersetzt und mit Kalksandsteinen ausgemauert. Das alte Bruchsteingewölbe war ursprünglich mit Lehm verputzt und wurde 1807 mit Kalkputz frisch gemacht. Die Reste dieses Putzes sind vor allem an den Seiten noch sichtbar.

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Und nachdem wir jetzt genug Kellergeschichten hatten, noch ein bisschen Sonnenuntergang im Vorgarten….

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.. und Tanja im Flur.  Neues Leben in den Ruinen…..

 

Türschlösser, Energieharmonisierung und erster Workshoptermin

Vorgestern sind die Schlösser der Innentüren endlich eingebaut worden.

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Bis dato waren das nämlich billige, verzinkte Kastenschlösser mit Plastegriffen. Mein Lieblingsschreiner hat nun endlich die neuen Schlösser bekommen und eingebaut. Klar – wieder Kastenschlösser, aber eine andere Nummer. Allein die Schlüssel sind die Schau – und jetzt tatsächlich für jedes Schloss ein anderer Schlüssel.

Nebenbei sind dann noch die Türen angepasst worden:

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und wenn die Tür drinhängt, dann kuckt das so aus:

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Mittlerweile sind auch alle Türen geölt, jetzt muss man nur noch drauf warten, dass sie nachdunkeln. Aber das kommt von alleine.

Und beim Thema „ölen“ vielleicht ein bisschen was zum ökologischen Konzept des Hauses. Ich bin da ziemlich pragmatisch. Ich verwende weitgehend heimische Hölzer vom lokalen Sägewerk, ich verwende Lehmputz und ich verwende Kaseinfarbe und Hartöle von Kreidezeit. Ich habe eine Pelletsheizung mit Fernwärmeleitung und dämme mit Hanf und Pavatex Holzfaserplatten. Ich habe keine luftdichten Folien in der Dachdämmung verbaut. Dabei ist dahinter aber keine Ideologie, sondern schlicht nüchternes Kalkül. Das Zeug soll lange halten und so weit möglich reparierbar sein. Eine Schramme in einer modernen, lackierten oder beschichteten Zimmertür bedeutet eine neue Tür – bei den Holztüren fällt das gar nicht auf.  Dabei bin ich moderner Technik nicht abgeneigt. Unter der Bodenplatte ist zwischen der Kapillarsperre und der Betonplatte ein Hightech-Vlies, unter den rustikalen Fußbodenplatten liegt eine moderne Fußbodenheizung mit EPS-Unterbau. Die Dusche im neuen Bad hat eine Regenbrause und eine nahezu bodengleiche Duschwanne.  Die Kloschüsseln haben eine hochmoderne Beschichtung, die die Reinigung erleichtert. WLAN im Haus ist sowieso ein Muss und das Wasser läuft durch eine ziemlich aufwendige Entkalkungsanlage. So ein Ding, wo man regelmäßig Salz nachfüllen muss, wie bei der Spülmaschine.

Und nein, ich habe keine „Stromharmonisierungsanlage“ a la Fostac Maximus oder eine „Wasserbelebung“ a la Grander.  Wem das Wasser aus der Leitung nicht behagt, darf sich mit einem Eimer an den Brunnen bewegen und sich selbst versorgen, nach der letzten Analyse hat das Brunnenwasser Trinkwasserqualität.

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Und die letzte Neuigkeit: Mittlerweile steht der Termin für den ersten Workshop fest. Vom 13.10. bis 16.10. gibt’s einen Workshop für junge Fotografen von 18 bis 28 – der im Rahmen eines Wettbewerbs ausgeschrieben wird. Details gibt’s hier.