Archiv für den Monat: August 2013

Christian

Für ein paar Sportfotos kam heute Christian nach Rocksdorf.

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Da sieht man mal, wie das „Studio“ so im Augenblick auskuckt. Die beiden Schrägbalken werden demnächst vom Zimmerer höher gesetzt, damit sie nicht mehr im Weg sind – und natürlich wird dann ein anständiges System mit Hintergrundpappe an den Balken gehängt. Da hat man dann auch keine Probleme mehr mit hohen Sprüngen. Die Sauerei am Boden kommt daher, dass wir vorher mit viel Wasser und Cola „nasse“ Bilder gemacht haben…

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Und hier ein bisschen Gegend. Im Hintergrund die Sulzbürg. Das ist das Feld, das sich hinter Rocksdorf und Wettenhofen hinzieht.

Monika

Ich komme kaum zum Umbauen, dauernd wird fotografiert. Heute war Monika da.

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Als erstes habe ich ihr mal mein Noflexar in die Hand gedrückt und unter den Flieder geschickt….

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Monika spielt toll Gitarre – und ich wollte schon immer mal ein Patti-Smith-Foto machen.  Das hier ist im zukünftigen „Studio“ entstanden. Da liegt derzeit noch ein Spanplattenboden drin, der soll aber irgendwann mal raus und durch Dielenboden ersetzt werden. Im Hintergrund einfach ein Mollton, das auf einem Hintergrundsystem hängt.

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Und wenn man da noch ein paar bunte Blitze verteilt, dann geht sowas….

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Monika kann auch anders: hier auf meiner Treppe, das Telefon war beim Haus dabei und das Original-Quelle-Prospekt aus den 60ern haben wir unter dem Stragula gefunden, das im Zimmer mit dem Uralt-Boden verlegt war.

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Und nochmal Monika auf der Treppe. Die soll demnächst vom Zimmerer rausgenommen werden, zur Restauration.

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Nochmal Monika im Studio. Der Hammer war auch beim Haus dabei…

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Der offene Dachstuhl über der Tenne – unter Monika geht’s ein paar Meter nach unten. Die Vorbesitzer hatten hier ein Trampolin stehen, auf dem sich der Nachwuchs vergnügt hat.

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Und nochmal mein Lieblingsfenster. Mit Monika davor ist es nochmal hübscher…

Lucille

Egal, was gearbeitet wird, der Job muss weitergehen. Also war heute Lucille da, Fotos für mein neues Buch machen:

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Die hauseigene Linde im Hintergrund. Und ein bisschen Nebel aus der Maschine. Gras hat’s auch. Mittlerweile habe ich sogar einen eigenen Rasenmäher um das im Zaum zu halten…

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Lucille im Küchenfenster. Große Fensterbretter sind was Feines.

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Nochmal der ehemalige Hühnerstall, diesmal in Farbe. Sieht fast zu schade zum Abreissen aus, ist aber wirklich fertig.

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Und ja – auch Rosen hat’s….

Wieder ernst….

So ein Abbruchhammer macht nur dann Spaß, wenn man ihn nach einer Viertelstunde wieder weglegen darf. Nach vier Stunden Rüttelei nervt sowas einfach….

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Und wir sind noch lange nicht durch. Kopfzerbrechen machen Fundamentstützen, die wir unter dem Beton gefunden haben. Das sind anscheinend Fundamente für Stahlträger die früher die Schweinekoben zusammengehalten haben.

Das erste Shooting

Ist ja nicht so, dass ich das Haus nur zum drin rumwerkeln gekauft habe – eigentlich ist es ja als Studio und Fotohintergrund gedacht.  Also kam heute Lena und wir haben mal ein bisschen ausprobiert, was so geht, auf der Baustelle.

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Lena mit dem Abbruchhammer – Ok, der Nebel stammt aus der Maschine und nicht von heftiger Abbruchtätigkeit, aber gelegentlich staubt es auch im ehemaligen Schweinestall. Der Estrich ist zwischen 5 und 20 Zentimeter dick und besteht aus bestem Rumfort-Beton (Was rum-liegt und fort-muss) 70qm – das zieht sich, bis man das rausgepickelt hat.

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Lena vor dem ehemaligen Hühnerstall. Die Plexi-Fenster sind romatisch mit Efeu eingewuchert – sehr schnuckelig….

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Lena im Küchenfenster, innen drin mit einem Funblitz beleuchtet. Der komische weiße Fleck vor ihrem Gesicht ist ein Einschussloch – ein Echtes.

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Hier nochmal genauer: die Kugel hat allerdings nur das Außenglas durchschlagen und liegt jetzt zwischen den beiden Scheiben.

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Lena an meinem Lieblingsfenster.

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Und hier mit einem Originalrad aus dem 50ern mit einem Originalkoffer und einem Originalmantel – vor dem Hühnerstall. Der ist allerdings Baujahr 59 und damit schon fast zu jung….

Bestandsaufnahme

Nachdem das Haus nun endlich leer ist und der Kaufpreis gezahlt ist, ist es Zeit für eine fotografische Bestandsaufnahme.  Das ist nicht nur für die Historie und diesen Blog wichtig, sondern simpel auch für das Denkmalschutzamt. Ich muss mir die Baumaßnahmen ja genehmigen lassen.

Hausflur

Da haben wir mal den Eingangsflur. Zementfliesen aus den 50ern, leider lösen sich die am Eingang schon ab, also werden wir sie wohl austauschen müssen.Die Kästchen rechts sind noch vom Vorbesitzer. Praktisch zum Krusch drauf platzieren, aber eigentlich umfunktionierte Presspan-Küchenkästchen. Sperrmüll auf Urlaub.

Treppe

Die Treppe in den ersten Stock von Nahem. Auch erst in den 50ern eingebaut, weil auf die Fliesen gestellt. Eigentlich dachte ich ja, das wäre Gründerzeit – tscho – Pech gehabt.

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Weil man so schön den Überblick über den Vorgarten behält: die Bauküche mit dem alten Herd. Die Stühle sind noch aus meinem Elternhaus, frühe Sechziger. Der Tisch vermutlich auch.

Alte Stube

Das älteste Zimmer des Hauses. Der Boden ist mutmaßlich aus dem mittleren 18. Jahrhundert, also aus einer Zeit, als Goethe noch nicht stubenrein war.  Die Decke auch, hat der Restaurator gesagt.

Boden Alte Stube

Leider ist seit Goethes Zeiten auch in der Oberpfalz ein bisschen Zeit vergangen – die Bodendielen haben es hinter sich.

Zimmer neben Küche

Eines der geplanten Gästezimmer. Klein aber fein, der Fußboden ist fest und aus den 50ern. Früher war hier die „Rauchkuchel“ – eine gewölbte Küche mit großer Feuerstelle, aber die ist in den 50ern rausgerissen – samt dem Kamin – und stattdessen ein Zimmer eingebaut worden. Ok.  Lassen wir so.

Neue Küche

Die hier lassen wir nicht. Das ist die mitgekaufte Küche. Eine Siematic aus den 80ern. Die Spüle hat einen Riss, die Schränke kleben, der Herd hat es auch ziemlich hinter sich, die Mikrowelle macht warm – wäre allerdings auf dem Herd schneller…. Aber die Uhr funktioniert prima. Hinter der Tür rechts ist der „Hausanschlussraum“.  Als Bauküche prima, aber dann kommt hier ein Bad rein.

vorraum Gewölbekeller

Ein altes Bauernhaus hat natürlich einen Keller – nur dass der Vorbesitzer in den alten Gewölbekeller die Öltanks eingebaut hat. Und davor ist sein Vorratsraum. Da wir uns für eine Pelletsheizung entschieden haben, die im Nebengebäude eingebaut wird, wird der alte Keller wieder ausgeräumt. Dazu muss erstmal die Wand links rausgerissen werden.

Dachboden

Die „Tenne“. Den Treppenhauskopf, eine Spanplattenkonstruktion mit Plexiglas haben wir noch rausgerissen, bevor das Haus endgültig übergeben war. Sieht doch gleich viel besser aus.  Der Fußboden ist Spanplatte – kommt raus. Die Balken sind aus dem 18. Jhd, handgeschlagen. Bleiben drin.

Schlafzimmer neben Bad

Eines der Zimmer im ersten Stock. Das ehemalige Elternschlafzimmer. Ein Holzkistchen mit einem Gimmick: Im Schrank ist ein Auslass eines Heizungskanals vom Kachelofen im Wohnzimmer. Selbst wenn die Heizung ausfällt, kann man so den ersten Stock zumindest etwas heizen. Der Vorbesitzer hat da durchaus praktisch gedacht.

bad

Das Bad. Fußbodenheizung, Bidet, große Badewanne. Auch hier endet eine Heizleitung vom Kachelofen. Der eingebaute Geberit Sanblock hat ein Problem. Die Heizungsbauer: „Kein Problem“.

Dachboden

Die Kommandbrücke nach Süden. Das große Fenster am Ende bietet den schönsten Ausblick, rüber zur Sulzbürg. Dort einen bequemen Sessel und einen Notebook auf den Knien – da geht das Bücher schreiben klasse…

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Die ersten Arbeiten: als erstes muss von der großen Birke am Studio der Ast weg, der auf das Dach schlägt. Alexander und Thomas legen mit dem Alligator los.

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Und weil’s so schön ist, kämpft Thomas auch noch gleich den durch einen Holunder zugewachsenen Hinterausgang des Schweinestalls frei. Dahinter wachsen die Brennesseln einen guten Meter hoch – gut, dass die alten Bauern uns eine Sense vererbt haben – das Zeug, das im Baumarkt als Motorsense verkauft wird, ist da hoffnungslos überfordert. Man braucht zwei Meter Faden pro Quadratmeter.